Noma – Das Gesicht der Armut

Betroffene dieser Erkrankung sind Kinder in den ärmsten Ländern unserer Welt.
 Die Bakterielle Infektion tritt vor allem bei Kindern auf, deren Immunsystem durch Unterernährung, Vorerkrankungen und schlechte hygienische Zustände geschwächt ist. Noma zerstört Gewebe und Knochen im Gesicht.
 Die Kinder werden meist aus Scham, Unwissenheit und Hilflosigkeit versteckt. Laut WHO liegt die Zahl der Noma-Opfer jährlich bei 80.000- 90.000 Kindern. 70 bis 90% der Infizierten versterben an den Folgen der Krankheit (u. a. Blutvergiftungen, Fieber, Vernachlässigung).

Bei verbesserter Ernährung, Zugang zu sauberem Wasser und Versorgung mit Antibiotika
 liegt die Überlebensrate bei fast 100%.
 Help for Congo Kids e.V. möchte Aufklärungsarbeit in zugänglichen Dörfern der Demokratischen Republik Congo leisten.

Eine neue Nase

Im März 2017 trafen wir dieses junge Mädchen krank und bettelnd in Goma. Sie war körperlich geschwächt, litt unter starken Atemproblemen und gesellschaftlicher Ausgrenzung. Als Kind hatte sie sich mit Noma infiziert, die Krankheit hat Teile ihres Gesichts zerstört.

Mit Hilfe des Vereins Help for Congo Kids e.V. konnte sie nach Deutschland reisen und medizinisch versorgt werden. Da eine Operation noch nicht möglich war, wurde sie mit einer Epithese ausgestattet. Sie ist sehr glücklich durch die künstliche Nase wieder ein vollständiges Gesicht zu haben. 2018 werden wir sie erneut nach Deutschland einladen, um ihr eine Nasenrekonstruktion zu ermöglichen.

Prothesen für Jean Claude und Dieu Merci

Die beiden Halbwaisen Jean Claude (13) und Dieu Merci (13) leben zur Zeit in einem Waisenhaus, in der Nähe von Goma, Demokratische Republik Congo.
 Beiden Kindern wurden im letzten Krieg, zwischen der Rebellengruppe M23 und dem Militär, nicht nur Elternteile entrissen. 2012 wurde Jean Claude durch eine Bombe das linke Bein bis knapp unter der Hüfte genommen. Dieu Merci lief auf eine Tretmine und verlor den linken Unterschenkel.

Im März 2017 konnten wir für beide Kinder mit Hilfe des »One Love Rwanda Project« in Kigali, professionelle Prothesen anfertigen lassen.
 Jean Claude und Dieu Merci können jetzt Dank der Vereinsspenden ohne Gehhilfen laufen. Auch in Zukunft wollen wir die beiden Jungen unterstützen und fördern. Die Prothesen müssen aufgrund des Wachstums der Kinder einmal im Jahr angepasst bzw. erneuert werden.
Derzeit versuchen wir für Jean Claude und Dieu Merci eine für Ihre physische Einschränkung geeignete Unterkunft zu organisieren.
 Jean Claude und Dieu Merci haben Dank Ihrer Spenden die Chance auf einen fairen Start ins Leben.